Donnerstag, Februar 14, 2008

 

Spanien: Eröffnung HGV Madrid - Barcelona am 20. Februar 2008

Am nächsten Mittwoch, den 20. Februar wird die Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid - Barcelona durchgehend dem kommerziellen Betrieb übergeben. Heute hat der Fahrkarten verkauf begonnen. Die Velaro Züge von Siemens (ähnlich dem Deutschen ICE3) werden die Strecke in 2 Stunden 40 Minuten zurücklegen. Es sind 18 Zugspaare vorgesehen.
Spanien Bilder

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Mittwoch, Februar 06, 2008

 

Alstom AGV

Alstom stellt den neuen Hochgeschwindigkeitszug AGV vor. Das Projekt gab es schon seit mehreren Jahren, doch ist nun mit der privaten Italienischen HGV-Gesellschaft NTV ein Kunde gefunden. Gleich wie beim Siemens ICE3 ist der Antrieb über den ganzen Zug verteilt: in einem Wagen ist der Transformator, unter dem nächsten der Stromrichter und im weiteren die Fahrmotoren. Nur so ist es möglich, das Gewicht pro Achsen möglichst tief zu halten - typischerweise bei 17t. Hohe Achsgewichte verursachen in Kurven höhere Kräfte auf das Gleis, was wiederum zu tieferen möglichen Geschwindigkeiten führt.

Beim TGV ist der Antrieb auf die Triebkopf an den Enden des Zuges begrenzt, wobei aber jeder Triebkopf noch die Fahrmotoren des benachbarten Drehgestelles im Wagenzug mit Energie versorgt.

Der ICE ist technisch gesehen ein Zug mit zwei Lokomotiven an jedem Ende (ICE1) oder einer Lokomotive und einem Steuerwagen an den Enden (ICE2).

Auf den ersten Blick scheint es nur Hochgeschwindigkeitszüge von Siemens und Alstom aber nicht von Bombardier zu geben. Dem ist nicht so, denn Bombardier ist sowohl an den ICE (Wagenkästen & Antriebe), wie auch an den TGVs (Wagenkästen) beteiligt. In Amerika fahren die Acela Züge von Bombardier mit Antrieben von Alstom und in Spanien sind zwei grosse Serien von Hochgeschwindigkeitszügen unterwegs, die zusammen mit Talgo gebaut wurden.

Wikipedia
Financial Times
Hochgeschwindigkeitszüge

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Freitag, Januar 04, 2008

 

Ersatz für HST Züge

In Grossbritanien wird nach einem Ersatz der HST Züge gesucht. Die neuen Züge sollen Elektro- und Dieselantrieb haben. In vier Jahren sollen zwei Prototypen verfügbar sein. Die Serie soll ab 2014 verfügbar sein.

via All things rail

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Dienstag, Dezember 25, 2007

 

HGV Strecke nach Málaga eröffnet

Nur einen Tag nach der Eröffnung der Linie Madrid - Valladolid kommt am 24. Dezember auch das letzte Stück der Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Málaga in Betrieb. Die 55 km lange Strecke führt durchs Gebirge, so dass 19 Brücken und 8 Tunnel notwendig waren, die im Gesamten etwa drei Viertel der Strecke ausmachen.

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Sonntag, Dezember 23, 2007

 

HGV Strecke Madrid-Segovia-Valladolid eröffnet

In Spanien wurde heute morgen die Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid - Valladolid em Betrieb übergeben. Kernstück der Strecke ist der 28 km lange Guadarramatunnel.



Streckenschema mit km Angaben

Die Strecke kostete 3,6 Mia EUR. Die eine Hälfte stammt direkt aus der EU Kasse, die andere Hälfte wird von Spanien bezahlt, das sich die Ausgaben wiederum zu 65 % über Kredite der Europäische Investitionsbank finanzieren lässt. Faktisch sind somit 84 % der gesamten Kosten durch die EU finanziert.



Die Verbindungen im ganzen Nordwesten Spaniens werden verbessert durch den Einsatz der umspurbaren S130 Züge, welche sowohl auf der HGV Strecke wie auf den Breitspurlinien verkehren können. Zwischen Valladolid und Madrid verkehren die rein normalspurigen S102 Zügen. Beide Züge werden von Talgo zusammen mit Bombardier gebaut. Die darin verwendete elektrischte Ausrüstung wurde in der Schweiz entwickelt.



S130
Vmax 250 km/h auf HGV Strecke. Die Züge werden sowohl auf den HGV Strecken wie auch auf den bestehenden Breitspurstrecken eingesetzt. Der Wechsel der Spurweite erfolgt während der Fahrt durch eine Umspuranlage, wobei einzeln auf Stummelachsen sitzenden Räder mit samt den Achslagern auf die neue Spurweite eingestellt werden.

Die von Talgo und Bombardier gebaut Züge bieten 299 Plätze, die sich wie folgt aufteilen:
Die 45 Züge werden 2007 bis 2009 abgeliefert. Zur Zeit dürften bereits 12 Züge in Betrieb sein.


Fahrt eines S130 Zuges durch
die Spurwechselanlage in Rado.







S102
Vmax 330 km/h. Diese Züge können die Spurweite nicht wechseln und verkehren deshalb nur auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken. Zur Zeit sind sie auf den Verbindungen Madrid-Malaga und Madrid-Valladolid im Einsatz.

Die von Talgo und Bombardier gebaut Züge bieten 316 Plätze, die sich wie folgt aufteilen:
Die 16 Züge der ersten Serie sind alle in Betrieb. Die 30 Züge der zweiten Serie werden zwischen 2008 und 2010 abgeliefert.

Links:
Tranvia (spanisch)

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Samstag, November 03, 2007

 

Hochgeschwindigkeitsstrecke Peking - Shanghai

Die Verbindung ist 1320 km lang und wird 17,2 Mia USD kosten. Sie soll mit 350 km/h befahren werden können, was die Reisezeit zwischen den beiden Städten von 13 auf 5 Stunden verkürzt. Es wird mit jährlich 80 Mio Reisenden gerechnet. Neben Peking und Shanghai wird es auch Bahnhöfe in Jinan, Sütschou und Nanking geben. Nach Möglichkeit soll noch dieses Jahr mit dem Bau begonnen werden.



Die Strecke soll durch eine Investmentgesellschaft gebaut werden, welche durch die Chinesischen Eisenbahnministerium (35%), drei Chinesischen Banken, der Chinesischen Sozialversicherung und einer ausländischen Beteiligungsgesellschaft gebildet wird.

Es soll eine konventionelle Bahn gebaut werden. Chinesische Technologie wird bevorzugt, doch könnten auch Teile an die Hersteller Alstom, Bombombardier, Kawasaki und Siemens vergeben werden. (China Daily über german.china.org.cn)



Weiter hat die Chinesische Eisenbahn bei Bombardier 40 Hochgeschwindigkeitszüge bestellt. Darunter sind 20 Züge, die mit Schlafabteilen auszurüsten sind. Die Züge sind 16-teilig und 430 m lang. FAZ

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Samstag, September 29, 2007

 

Taiwan

Erfahrungsbericht eines deutschen Lokführers, der seine Kollegen der Taiwanesischen Hochgeschwindigkeitsstrecke THSR schult. Das taiwanesische Personal wird von 34 französischen und 11 deutschen Lokführern ausgebildet.
Berliner Morgenpost

Die seit dem 5. Januar in Betrieb stehende Linie hat bereits die Passagierzahlen des Innlandflugverkehr um einen Fünftel sinken lassen. Taipei Times

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Dienstag, April 03, 2007

 

TGV Rekord

Der TGV-Versuchszug hat heute um 13:13 den Geschwindigkeitsrekord für
Schienenfahrzeuge auf 574,8 km/h erhöht.

Der Zug bestand aus zwei Triebköpfen und drei Zwischenwagen. Im mittleren Bistrowagen war nochmals eine vollständige Antriebsausrüstung untergebracht. Von den acht Drehgestellen der Komposition waren sechs angetrieben. Zusätzlich wurde der Zug mit grösseren Rädern ausgerüstet, die Schienen für eine bessere Spurführung geschliffen und die Fahrleitungsspannung auf 31 kV erhöht. Die Leistung betrug 27'000 PS!

Focus , ntv , SF DRS


(reuters via Leumund)


Das ist vielleicht aus technischer Sicht das interessanteste Video. Man beachte ...

An die "professionellen" Journalisten, die auf die Blogger runter schauen:
  • Die Schienen wurden nicht etwa "verstärkt" sondern geschliffen.
  • Die Motoren wurden auch nicht "verstärkt", sondern es wurden der Antrieb verstärkt in dem mehr Motoren für den ganzen Zug eingesetzt wurden.
An SF DRS:
Ihr erwähnt in Spanien nur den Siemens Velaro Zug als schnellster Serienzug der Welt, vergisst aber dass die grösste Teil der spanischen Hochgeschwindigkeitszüge (Talgo 250 und Talgo 350) in der Schweiz entwickelt wurde und von Bombardier gebaut wird.

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Mittwoch, März 28, 2007

 

Hochgeschwindigkeitszüge

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Sonntag, Januar 28, 2007

 

China

In China nehmen neue Hochgeschwindigkeitszüge aus innländischer Produktion den Betrieb auf. Die 15 Züge sollen die grössten Städe Chinas mit 250 km/h verbinden. Vorerst fahren die Züge aber erst mit 160 km/h und dienen in erste Linie dazu, die Transportkapazität während dem Frühlingsfest zu vergrössern. Der Zug verfügt über verteilte Antriebe (ähnlich dem ICE3) und bietet 1220 Fahrgästen Platz.


Der ereste Zug fuhr heute auf der Strecke Shanghai - Hangzhou (ca. 100 km) und benötigt dafür 30 Minuten. Weitere Züge folgen in den nächsten Tagen und sollen das unten dargestellte Streckennetz von Hochgeschwindigkeitsverbindungen ergeben. Im April soll die Geschwindigkeit auf 200 bis 250 km/h angehoben werden. China gehört nun fortan auch zu den Ländern, die Hochgeschwindigkeitszüge bauen können.

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